|
Format texte |
Format publié |
| Verjüngungskur
für russische Raketen Raketenspitzen von Contraves Space werden geprüft Par Roland Keller via le réseau de l'ATS (Berne), le 9 août 2000 [index]
[Français] |
|
Bern (sda)
Die Unaxis-Tochter Contraves Space will den Kopf der Ariane 4-Trägerrakete
für russische Sojus-Raketen anpassen. Das europäisch-russische
Raumfahrtunternehmen Starsem entscheidet im Herbst über eine mögliche
Bestellung beim Zürcher Unternehmen.
Die Spitzen der 1630 Sojus-Raketen, die seit 1963 gestartet sind, wurden in Russland produziert. Seit zwei Jahren unterzieht das Unternehmen Starsem, das die russischen Raketen auf dem Welthandel vermarktet, die Sojus-Rakete jedoch einer veritablen Verjüngungskur. So hat
Starsem die Sojus-Fregat-Rakete mit einem zusätzlichen, motorisierten
Steuerungsmodul auf den Markt gebracht. Die so ausgerüstete
Sojus-Fregat brachte das erste Paar europäischer Cluster-Satelliten auf
die Umlaufbahn. Nun wurde Contraves mit der Entwicklung neuer
Raketenspitzen beauftragt, um die Köpfe der Sojus-Ikar und der Sojus ST
zu ersetzen. |
Entscheid
im Herbst
Der erste Flug der Rakete Sojus ST soll im Herbst 2001 stattfinden. Mit der Gruppe der Sujus-Raketen könnten dann die Kosten der Satellitenaussetzung reduziert werden. Sie würden die schweren Trägerraketen des Typs Ariane 5 und die leichteren russischen Raketen ergänzen. Copyright ATS-SDA / Top-News 000809-113525 / bsd083 bsd o2wif2 wid c5swi c4 c6rus ecpi |
|
|
![]() |
|